Ausstellung vom 05.01. – 05.02.2020

Zum ersten Mal

neu, geschenkt, gekauft, geliehen

Die erste Ausstellung im Jahr 2020 trägt den Titel:  “Zum ersten Mal” – neu, geschenkt, gekauft, geliehen

ICOM ist das deutsche Nationalkomitee des Internationalen Museumsrates. Im  Zentrum seiner Aktivitäten stehen die professionelle Beratung zu allen Museumsfragen, die Verankerung der Museumsstandards sowie Forschung und Weiterbildung. Dort werden Museen folgendermaßen definiert:

„Ein Museum ist eine gemeinnützige, ständige, der Öffentlichkeit zugängliche Einrichtung, im Dienste der Gesellschaft und ihrer Entwicklung, die das materielle und immaterielle Erbe der Menschheit und ihrer Umwelt zu Bildungs-, Studien und Erlebniszwecken erwirbt, bewahrt, erforscht, vermittelt und ausstellt.“

Das Sammeln, Bewahren, Erhalten und Erwerben von Museumsgut, gehört zu den Kernaufgaben eines jeden Museums. Dabei stehen immer auch fachliche Aspekte im Vordergrund. Es geht darum die Sammlung sinnvoll zu ergänzen oder auch Objekte vor der Vernichtung zu retten. Die Erwerbung findet nicht im rechtsfreien Raum statt. Um sicher zu stellen, dass ein Museum auf einer sicheren Grundlage mit den Objekten der Sammlung arbeiten kann, ist es wichtig, bereits beim Erwerb darauf zu achten, dass dieser rechtlich sicher ist.

Das Kunstmuseum in Schwaan hat nunmehr über 450 Arbeiten in seinem Bestand, davon allein über 300 Gemälde.

Mit der Ausstellung „Zum ersten Mal“ zeigen wir erstmals das Sammlungsprofil des Hauses und stellen damit das thematischen Anliegen und die wissenschaftliche Grundausrichtung erkennbar in den Vordergrund.
Museumsgut wird auf unterschiedliche Weise erworben: es kann gekauft, geschenkt, verliehen oder vererbt werden. Museumsgut ist also kein einheitlicher Vorgang, sondern sehr vielgestaltig und individuell. Dementsprechend können auch viele verschiedene rechtliche Regelungen zum Tragen kommen. Die hier gezeigten Arbeiten sind 2019 in den Besitz des Museums gekommen oder als Leihgabe von privaten Kunstsammlern zur Verfügung gestellt worden.

 

Ausschnitte aus den Ausstellungsräumen im Erdegeschoss