NEUIGKEITEN & AKTUELLE SCHLAGZEILEN AUS DEM MUSEUM

Schwaaner Edeka unterstützt Kunstpark Projekt

Das ProjektSchwaan summt“ ist eine Idee von Jugendlichen, die im Kunstmuseum ein freiwilliges Jahr absolvierten. Sie haben sich von der Initiative der Stiftung für Mensch und Umwelt „Deutschland summt“ inspirieren lassen, die sich gegen das Bienensterben einsetzen und seitdem viele Menschen begeistert. Die Idee war, für die Bienen einen sicheren Lebensraum mit Nahrung zu schaffen und gleichzeitig den Kunstpark zu ergänzen. Auf dieser Fläche wurden heimische ein- und mehrjährigen Blumen und Stauden gepflanzt und gesät. Sie bieten den Wildbienen und anderen Insekten das ganze Jahr über Nahrung.

Um den Bienen auch ein Zuhause zu geben, wurde von dem Künstler Henning Spitzer aus Güstrow diese Skulptur des Ambrosius, er ist der Schutzpatron der Bienen, angefertigt und im Blumenbeet platziert. Der Holzsockel wird mit seinen unterschiedlichen Bohrungen den Bienen und Insekten als Herberge angeboten. Das Totholz in unmittelbarer Nähe bietet diesen Hohlraumbesiedlern weitere Nistmöglichkeiten.

Damit auch in diesem Jahr das Blumenbeet im Kunstpark in voller Blüte erstrahlen kann, hat der Schwaaner Supermarkt Edeka Neukauf Zöllick eine großzügige Blumensaatspende dem Kunstmuseum Schwaan zukommen lassen. Wir werden in den nächsten Tagen die Saat ausbringen und hoffen auf reichlich Futter für die Insekten.

Entdecken mit den Augen der Maler: Kunstwanderung durch Schwaan

Das NDR-Team war zu Dreharbeiten zu Gast in der Schwaaner Künstlerkolonie, um die Künstlerpfade zu erkunden. Am Samstag, den 06.03.2021 wurde ein Reisetipp zu unseren drei Künstlerpfaden in dem Programmformat von NDR Nordtour ausgestrahlt. Unter dem folgendem Link können Sie den gesamten NDR-Beitrag in der ARD Mediathek nacherleben und sich selbst auf den Weg machen.

NDR zu Dreharbeiten im Schwaaner Kunstmuseum

Vorbereitungen für die große Sommerausstellung haben begonnen

Für die geplante Ausstellung zu „Alfred Heinsohn – Ein Maler der Moderne“ wurden Kunstsammler gebeten Werke von Heinsohn dem Kunstmuseum Schwaan als Leihgabe zur Verfügung zu stellen. Daraufhin waren am Donnerstag, den 28.01.2021, der NDR, Kunstsammler, eine Restauratorin und ein Fotograf im Kunstmuseum. Zahlreiche Leihgeber haben ihre Gemälde von Heinsohn dem Kunstmuseum Schwaan für die geplante Ausstellung vorgestellt.

Die Restauratorin Frau Lau hat fachkundig die Daten der Leihgaben erfasst, sie anschließend auf ihren konservatorischen Zustand geprüft und am Ende vermessen. Ein Spezialist für Gemäldefotografie hat im nächsten Schritt die Gemälde professionell abgelichtet. Die Erkenntnisse der Restauratorin und die professionell abgelichteten Fotos erscheinen nun in der geplanten zweisprachigen Publikation. Das Filmteam vom NDR hat den detaillierten Werdegang von der Abgabe der Gemälde durch den Leihgeber bis hin zum fertigen Bestandteil der Publikation gefilmt. Während der Arbeitsschritte wurden Interviews mit der Restauratorin Frau Lau, dem Museumsleiter Heiko Brunner, dem Fotografen und den Leihgebern geführt.

Diesen ausführliche Beitrag, über die Vorbereitung für eine große Ausstellung, können Sie sich im nachfolgenden Video angucken.

Im Deutschlandfunk “Sonntagsspaziergang” wurde bundesweit ein Radiobeitrag zur Schwaaner Künstlerkolonie ausgestrahlt. Per Boot auf Warnow und Beke erreichte das Radioteam unser Schwaaner Kunstmuseum. Der Museumsleiter Heiko Brunner führte durch das Haus und erklärte den Besuchern die Funktionsweise der alten Wassermühle. Anschließend gab es einen Spaziergang mit der Malerin Lisa Jürß durch den Kunstpark.

Unter der folgenden Audiodatei können Sie gerne den gesamten Beitrag unter dem Titel “Schwaan an der Warnow” anhören.

Das Kunstmuseum Schwaan und die Staatlichen Schlössern, Gärten und Kunstsammlungen MV starten in enger Kooperation ein überregional bedeutendes Ausstellungs- und Forschungsprojekt für das kommende Jahr: vom 14. August bis zum 28. November 2021 wird im Kunstmuseum Schwaan die Ausstellung Alfred Heinsohn – Maler der Moderne zu sehen sein. Neben bekannten Bildern werden auch zahlreiche bisher unbekannte Werke vorgestellt.
Im Rahmen der Ausstellung wird eine umfassende historische Dokumentation mit der Einbindung der Biografie des Künstlers in die Zeit- und Kunstgeschichte erarbeitet. Die zweisprachige Publikation zur Ausstellung rundet das ambitionierte Projekt ab.

Die Ostdeutsche Sparkassenstiftung unterstützt dieses Kooperationsprojekt gemeinsam mit der OSPA – Stiftung mit einer großzügigen Zuwendung. Damit wird die erfolgreiche Zusammenarbeit der vergangenen Jahre mit den beiden Museen in Schwaan und Schwerin fortgesetzt.

Die Projektleitung übernehmen: Heiko Brunner, Kunstmuseum Schwaan und Dr. Kornelia Röder, Staatliche Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen MV

Foto: v.l.n.r. Matthias Schauer, Bürgermeister Stadt Schwaan, Heiko Brunner, Museumsleiter Kunstmuseum, Karsten Pannwitt, OstseeSparkasse Rostock, Jana Mentz, OstseeSparkasse Rostock

Sehr geehrte Projektträger,
vor einiger Zeit bewarben Sie sich mit einem Projekt um eine Zuwendung durch die Bürgerstiftung der Volks- und Raiffeisenbank eG.
Heute haben wir eine gute Nachricht für Sie: Ihr Projekt wird mit einer Zuwendung gefördert. Hierzu gratulieren wir Ihnen ganz herzlich!

Aufgrund der aktuellen Situation haben wir uns schweren Herzens gegen eine große Preisübergabe der Zuwendungen unserer Bürgerstiftung entschieden.
Die momentan vorherrschenden Corona-Maßnahmen erlauben es uns nicht eine derartige Veranstaltung durchzuführen….(Auszug)

Diese frohe Botschaft erhielt der Museumsleiter Heiko Brunner. Mit dieser Zuwendung werden weitere Kunstwerke auf dem “KÜNSTLERPFAD” finanziert.

GEMÄLDE ERZÄHLEN UNS IHRE GESCHICHTEN

.. mehr als nur Bildbetrachtungen..

Im September 2020, besuchten Wismarer Bürger das Museum und übergaben dem Leiter des Hauses, Heiko Brunner, zwei Gemälde. Porträts, gemalt vom Schwaaner Künstler Otto Bartels. Die abgebildeten Personen sind jeweils eine Dame und ein Herr. Gezeichnet in Öl auf Leinwand, in den Maßen 50 cm x 70 cm. Die Vermutung liegt nahe, dass es sich um eine Auftragsarbeit handelt. Datiert sind die Bilder oben rechts mit dem Jahr 1923.  Der Maler der Bilder ist Otto Bartels, ein jüngerer Bruder des gekannten Schwaaner Kolonisten Rudolf Bartels.

Immer wieder tauchen Gemälde der Künstlerkolonie auf und werden an das Museum übergeben. Entdeckt wurden die beiden Fundstücke bei einer Haushaltsauflösung und sofort dem Kunstmuseum angeboten. Wir bedanken uns recht herzlich bei dem Überbringer, einem Stadtführer aus Wismar. Er ist ein sehr kunstinteressiert Bürger und Mitglied der gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V.

Mit der Übergabe beginnt nun für das Museum die spannende Zeit der Recherche und Forschung zu den beiden Porträts. Wir hoffen auf Ihre Unterstützung. Über sachdienliche Hinweise zur Entstehung, den dargestellten Personen oder dem Maler Otto Bartels selbst bedanken wir uns schon jetzt im Voraus recht herzlich.

Ein wichtiges Anliegen unseres Museums besteht darin, mit der Präsentation ihrer Werke auch dem Leben der Schwaaner Maler intensiver nachzuspüren, gezielte Forschungsarbeit zu betreiben und damit möglichst Unbekanntes zu entdecken.

Mit dieser Serie erzählen wir große und kleine Geschichten und schauen einmal genauer hin. Wir erfahren, warum ein Bilder zum Gegenstand einer intensiven Betrachtungen wird. Damit ergeben sich neue Einblicke und eröffnen Gedanken in eine Welt, deren Sprache es zu erkennen gilt.
(Quelle in Auszügen: Kunstmuseum Schwaan, Edition Logika GmbH München 2014, Autorin der Bildbetrachtungen; Lisa Jürß)

KUNSTMUSEUM SCHWAAN

Mühlenstraße 12
18258 Schwaan
Tel.: (+49) 0 38 44 – 89 17 92
Fax: (+49) 0 38 44 – 89 00 33 5
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