INES DIEDERICH

Ode an die Freude…
Sanstein, 2019

Arbeiten in der Kunst ist für mich wie Ernte einbringen, eine Ernte von Früchten, die einem selbst so unbekannt erscheinen und dennoch einen so vertrauten Geschmack haben.
Auf der Suche nach gangbaren Wegen der künstlerischen Arbeit entstehen die kreativen Impulse stets aus einem Gefühl des Einsseins und der Verbundenheit mit der Schöpfung und ihren natürlichen Wesenheiten. Arbeiten geschieht somit eher intuitiv und emotional als intellektuell. Formen sind eher organisch als geometrisch, eher kurvig als geradlinig.

Die meiner inneren Welt folgende symbolische Übersetzung von Erfahrung wird somit immer vom Vorbild der Natur geleitet, gleich welchen Abstraktionsgrad die entstehende Arbeit erreicht.

Vor den Türen meiner Werkstatt drängt sich die noch nicht erschaffene Welt… Ich bin ihr Medium, Unsichtbares sichtbar zu machen.

1. Strophe

Freude, schöner Götterfunken,

Tochter aus Elysium.
wir betreten feuertrunken,
Himmlische, dein Heiligtum
deinen Zauber binden wieder,
was die Mode streng geteilt,
alle Menschen werden Brüder,
wo dein sanfter Flügel weilt.
..
(Die Ode »An die Freude« ist eines der bekanntesten Gedichte von Friedrich Schiller. Während seines Aufenthalts bei Körner in Dresden stellte er die Ode im November 1785 fertig. Doch unzufrieden mit dem Lied, schloss er es zeitweise gänzlich aus dem Kanon seiner Werke aus und bearbeitete es mehrfach. Berühmtheit erlangte die Ode »An die Freude« durch die musikalische Bearbeitung von Ludwig van Beethoven, der sie im 4. Satz seiner 9. Sinfonie verarbeitete.
Quelle: www.friedrich-schiller-archiv.de)

 

Kontakt:
Ines Diederich
Vogelsang 1 | 17348 Woldegk

Telefon / Fax:
0 39 63 / 210744
www.inesdiederich.de