10 Jahre Kunstmuseum

Jubiläumsausstellung vom 21. Oktober 2012 bis 03. März 2013

Am Samstag, den 26.Oktober 2002, öffneten sich zum ersten Mal die Türen des Kunstmuseums um die Maler der Künstlerkolonie Schwaan einer breiten Öffentlichkeit präsentieren zu können.

Mit der Unterstützung des Landesmuseums und einiger Enthusiasten wurden bereits zehn Jahre zuvor Ausstellungen von den Schwaaner Kolonisten zu unterschiedlichsten künstlerischen Thematiken im Sitzungsraum der Stadtvertretung gezeigt. So wurde die Bedeutung der Maler um Franz Bunke in Schwaan, in Mecklenburg-Vorpommern und auch national wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt.

Die ersten ständigen Ausstellungen der Schwaaner Maler in der Kunstmühle unterstützten  die Museen in Rostock und Schwerin, auch private Leihgeber beteiligten sich an der Präsentation.

Mit der Entscheidung für ein Kunstmuseum begann der Aufbau einer eigenen Sammlung. Anfänglich besaß Schwaan zwölf Gmälde. bei der Eröffnung des Hauses 2002 waren es bereits 43 Arbeiten. Heute sind über 130 Gemälde, etwa 120 Zeichnungen, Aquarelle und Grafiken sowie Skulpturen im Bestand verzeichnet.

In der Sammlung sind nicht nur Werke der ehemaligen Kolonie vorhanden. Jüngste Erwerbungen geben einen kleinen Einblick in das künstlerische Schaffen von heute.

Die Ausstellungtätigkeit ist immer mit der weiteren wissenschaftlichen Aufarbeitung der Schwaaner Künstlerkolonie verbunden. Waren vor zehn Jahren von einigen Mitgliedern der Künstlervereinigung nur die Namen bekannt, so können in dieser Ausstellung erstmals bisher unbekannte Werke vorgestellt werden.

Ein Hauptanliegen der Kunstmühle ist es, die Sammlung stetig zu erweitern. Mit immer wieder neuen und thematisch ausgerichteten Ausstellungen und Veranstaltungen schaffen wir somit in Schwaan einen kulturellen Treffpunkt.

Das gelungene Ambiente der Mühle wird durch das Gelände hinter dem Gebäude mit dem einmaligen Blick auf die Mündung der Beke in die Warnow ergänzt und lässt es zu einem besonderen Naturerlebnis werden. Dieser Bereich wird zukünftig behutsam und einfühlsam landschaftsgärtnerisch neu gestaltet.