CHRISTOPH DALBERG

Christiph Dalberg
Am Anfang war das Rad
Cortenstahl und geschwärzte Eiche, 2018

 

Die Skulptur nimmt in Ihrer Ausdehnung an der Wand in etwa den Radius von 2,5 m des historischen Mühlenrads ein. Sie besteht aus geschwärzten Eichenbohlen als „Strahlen“ und wird in den Zwischenräumen durch Stahlplatten aus sog. Corten-Stahl ausgefüllt. Die Bohlen und der Stahl werden in einem Abstand von 10 – 15 cm von der Wand montiert. Der Wellenstumpf wird in das Kunstwerk integriert.

Zur Person

1982 in Neubrandenburg geboren, Umzug nach Rostock 2000 mit der Selbstfindung und dem Beginn einer musikalischer Laufbahn. Es folgten erste Musikproduktionen im Genre der melodramatischen Elektronika und Vertonungen im audiovisuellen Bereich. Entstehung des Musikprojektes “clicks and errors“. Erste Erfahrungen in Kunst am Bau und Weiterbildung in bildnerischer Kunst. Autodidaktisches Erlernen verschiedener Gewerke, wie Stahlbau und Holzbearbeitung. Ab 2010 Selbstfindung in neu erlernten Handwerken und Fähigkeiten mit experimentellen audiodigitalen  Installationen mit Objekten und synthetischem Klang. Ab 2013 folgten diverse Ausstellungen.

Die Straßenseite des Mühlengebäudes war ursprünglich auch als Fachwerk ausgebildet und wurde vermutlich mit dem Verkauf durch das jetzige Ziegelmauerwerk ersetzt. Die teilweise geringen Wasserstände der Beke zwangen immer wieder einige Mühlenpächter zur Aufgabe. Später wurde zusätzlich ein Dieselmotor zum Antrieb bei Wasserknappheit genutzt. Bis 1955 wurde noch mit Hilfe der Wasserkraft in der Schwaaner Mühle gemahlen. Danach schüttete man den Mühlenteich, der sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite befand (heute Parkplatz), und den Mühlengraben zu. Nach dem 2. Weltkrieg verlor die Mühle an Bedeutung und wurde Mitte der 60er Jahre auf Futtermittelproduktion für die Landwirtschaft umgestellt. Zur gleichen Zeit wurde auch das Wasserrad mit dem Radschuppen am Giebel des Gebäudes abgerissen. Bis Mitte der 80er Jahre wurde das Gebäude von einer Genossenschaft für Futtermittelherstellung genutzt. Danach fand man keine Verwendung mehr für das Haus.

Christoph Dahlberg
Die Reise der Schwäne, 2017, Bronze

Diese Serie der Schwäne wurde erstmals 2017 im Rahmen der Ausstellung kunst.Wirtschaft gezeigt und befindet sich seither im Besitz des Kunstmuseums.

 

Christoph Dahlberg
Aufblick, Eichenholz, 2018

Diese Skuptur ist 2019 angekauft worden  und findet damit dauerhaft einen Platz im Kunstpark.

 

Kontakt:
Christoph Dahlberg
Kiebitzweg 2
18211 Börgerende-Rethwisch

Tel.: 0176 22939586

info@christoph-dahlberg.de
www.christoph-dahlberg.de