Kunst und Garten mixed culture

Ausstellung vom 25.11.2009 – 10.01.2010

An dieser zeitgenössischen Ausstellung beteiligen sich Lucia Schoop, Renate U. Schürmeyer, Iris Thürmer, Dagmar Tinschmann-Lichtefeld, Miro Zahra (Kunstpreisträgerin MV 2006), Ruzica Zajec und Tanja Zimmermann(Kunstpreisträgerin MV 2008),  Freundinnen.

Vor einem Jahr etwa  begannen die Künstlerinnen  zum Thema Kunst und Garten zu arbeiten.  Der Titel mixed culture wurde gefunden – weil er an Gartenkulturen und an die Herkunft der Künstlerinnen erinnert. Denn fast alle sind „Einwanderinnen“ ins Land Mecklenburg-Vorpommern. Ursprünglich stammen sie aus Kroatien, Tschechien,  aus dem Sächsischen und Berliner Raum und Schleswig Holstein.

Für alle Beteiligten  sind  der Garten und die Kunst etwas exklusives und zugleich sehr lebensnotwendiges. Beide  fordern etwas, das selten und kostbar geworden ist: Zeit, Zuwendung und Raum.

Lucia Schoop Installation mit Koffern

Lucia Schoop Installation mit Koffern

In der Ausstellung sind Objekte/Installationen, Fotografien; Film, Malerei, sowie Collagen zu sehen. Das Bild vom Garten als ein irdisches Paradies ist so alt wie die Menschheit. Das Spektrum der möglichen Bezüge reicht vom Nutz- und Bauerngarten, Pfarr- und Klostergarten, Schlossgarten zu den urbanen Gärten der heutigen Zeit. Den Hintergrund bilden die Auto-bahnen, Straßen und Wege, Wohn-Siedlungen, Kanäle und Flugplätze, Tagebaugruben, Gewerbe-gebiete, Landschaften. Für Künstlerinnen kann der Garten wie auch der Landschaftsraum und die „Zwischenorte“eine Inspiration sein.

Die Ernte der Künstlerinnen wird in die mecklenburgische Dörflichkeit integriert.
Die alte Tradition, seinen Garten bestellen, bekommt neues Leben. Ein besonderer „Aufmerksamkeitsraum“ wächst.
Die enge Verbindung zwischen Kunst und Garten wird thematisiert. Der Garten wie auch die Kunst sind der vielleicht letzte Luxus unserer Zeit. Beide fordern etwas, das selten und kostbar geworden ist: Zeit, Zuwendung und Raum. Als künstlerische Techniken sind Objekt/Installation, Neue Medien; Zeichnung favorisiert.

Zur Ausstellung erschien ein Katalog. Im Museumsshop wurden „Wundertüten“ angeboten, die  exklusiv mit Editionen von kleinen Kunstwerken, die  für diese Ausstellung angefertigt wurden.